Marianne Hopf

Die Welt im Atem der Malerei

24. Jan. – 27. Mär. 2026

Vernissage: Fr, 23. Jan. 2026, 18 Uhr

Künstlergespräch mit Kunsthistorikerin Dr. Susanne Ließegang: Sa, 21. Mär. 2026, 14 Uhr


Die Ausstellung beinhaltet meine Auseinandersetzung mit Landschaft und Natur von den Anfängen 2014 bis heute.

Aufgrund einer sehr interessanten Koinzidenz bei einer meiner umfangreichen Ausstellungen im Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft Freiburg 2016, ergab sich die Gelegenheit zum ersten Mal isländische Luft zu schnuppern.

Daraufhin folgten mehrere Residenzstipendien im Norden Islands zu unterschiedlichen Jahreszeiten.

Mein Interesse an Landschaft und Natur gilt sowohl der physischen und optischen Wahrnehmung, wie Wetterverhältnisse, Temperatur, Lichtverhältnisse bzw. Lichtphänomene, Bergformation, Farbigkeit, Fließrichtung-in diesem Fall Fließrichtung der Lava und deren Erscheinungsformen, als auch der sinnlichen Wahrnehmung, die an Überforderung grenzt, gerade wegen der energiegeladenen Mächtigkeit, dem wortlosen Staunen gegenüber der perfekten Schönheit der Natur, die mich jedes Mal auf`s Neue in tiefe Demut versetzt.

Copyright Ronald Buck

Dies sind die überwältigenden Parameter der Beobachtung und Wahrnehmung, die in einen ungebremsten Ideenfluss von Zeichnung und Malerei führen.

….und dabei ist es egal, ob ich mich in Island („Cosmic Earth, Eis-Wandlung, Im Fluss, ShowDown, Landschaft“) oder an der Elbe ( Am Flussufer) zu einem Residenzstipendium in Damnatz befinde, oder in die Vogesen, den Schwarzwald und sonst wo in die Welt schaue.

Copyright Ronald Buck

Das Schärfen meiner physischen, psychischen und mentalen Wahrnehmung und deren Reflexion auf bewusster Ebene sehe ich für mich als eine kompromisslose Herausforderung Kunst zu schaffen, die mehr ist als Berührung.

Marianne Hopf, 2026


Vita

1959 geboren in Freiburg im Breisgau, Abitur in Freiburg

1982 USA-Aufenthalt, erste prägende Auseinandersetzung mit Amerikanischer Kunst und dem Abstrakten Expressionismus in New York und San Francisco

1982 – 1987 Studium der Malerei an der Freien Kunstschule Nürtingen

1985/86 prägende Arbeitstreffen mit Emilio Vedova in Venedig

1987 Arbeitsstipendium, Berlin 1988 „Corpo“, Stipendium des Progetto Civitella d‘Angliano und des Kunstfonds

1994 – 1995 Arbeitsstipendium der Käthe-Dorsch-Stiftung Berlin zur künstlerische Förderung in New York City

1987 – 2002 leben und arbeiten in Berlin, Arbeitsstipendium des Senats Berlin und der Berliner Künstlerförderung

2017/18/19/22/26 Residenzstipendien in Herhusid, Siglufjördur/ Island 

2021 Arbeitsstipendium, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Arbeitsstipendium, Neustart Kultur, Stiftung Kulturwerk/VG Bild Kunst 

2024 Residenzstipendium Skulpturenpark Damnatz; Cordts-Stiftung Hamburg Kunst am Bau – Aufträge für öffentliche Gebäude und Kirchen in Berlin und Lahr/Schwarzwald

Vertreten in der Sammlung des Morat -Instituts für Kunst und Kunstwissenschaft  Freiburg und in öffentlichen, sowie privaten Sammlungen. Seit 1990 Ausstellungen im In – und Ausland

Lebensmittelpunkt in Lahr/Schwarzwald und Berlin